Bauwerksabdichtung

Was ist Bauwerksabdichtung / Flüssigkunststoffabdichtung?

Eine Bauwerksabdichtung ist jede Maßnahme, die eine schädigende Wassereinwirkung auf die Bausubstanz und die Nutzung von Gebäuden verhindern soll. Sie ist unverzichtbar, da Feuchtigkeit nicht nur die Bausubstanz beschädigen, sondern auch gesundheitliche Risiken wie Schimmelbildung verursachen kann.

Zu berücksichtigen sind unter anderem zum Beispiel die ETAG 005 – Flüssig aufzubringende Dachabdichtungen, sowie ÖNORM B 3691 – Planung und Ausführung von Dachabdichtungen oder die ÖNORM B 3692 Planung und Ausführung von Bauwerksabdichtungen.

    Abdichtungen können je nach Anforderung an der Außen- und Innenwand, an Böden, Decken oder sogar im Fundamentbereich eingesetzt werden. Moderne Abdichtungssysteme werden häufig mit Beschichtungen kombiniert, um zusätzlichen Schutz und eine optimale Funktionalität zu gewährleisten.

    Insbesondere Detailanbindungen lassen sich rasch und unkompliziert mit dieser Methode lösen. 

    Warum ist die Bauwerksabdichtung so wichtig? 

    Feuchtigkeit, die unkontrolliert in ein Bauwerk eindringt, kann erhebliche Schäden verursachen:

    • Strukturelle Schwächung: Risse, Abplatzungen und Korrosion der Bewehrung.
    • Karbonatisierung und 
    • Schimmel- und Pilzbildung: Ein Gesundheitsrisiko für Bewohner und Mitarbeiter.
    • Energieverlust: Feuchte Wände isolieren schlechter, was Heizkosten steigen lässt.
    • Ästhetische Beeinträchtigung: Flecken, Ausblühungen oder abblätternde Farbe.
    • Karbonatisierung: Oberflächenschutzsysteme verhindern die Carbonatisierung und schützen die Bewehrung vor Korrosion durch Feuchtigkeit, Kohlendioxid und Chloride, wodurch Schäden wie Abplatzungen vermieden werden.

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